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Es handelt sich dann um einen bonitätsunabhängigen Zinssatz. Das bedeutet allerdings nicht, dass das Darlehen ohne Bonitätsprüfung vergeben wird. Wulff bekam seinen Kredit zu einem Zinssatz mit dem eine Bank von 4,92 Prozent an. Dies ist aber nur ein ungefährer effektiver Jahreszins.

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Das liegt daran, dass das statistische Grundproblem im Gesundheitswesen immer bestehen wird: Niemand ist unsterblich, die Sterberate der Patienten liegt bei Prozent. Natürlich leben Nichtraucher statistisch gesehen länger als Raucher, doch auch Nichtraucher müssen sterben, genauso wie Anti-Alkoholiker, Müsli-Freunde und sportlich aktive Menschen.

Die Prävention einer Erkrankung macht Platz für eine andere Erkrankung. Stirbt man nicht an Krebs, weil man vorsorgt, ereilt uns ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall. Ob eine erfolgreiche Prävention das Gesundheitsbudget entlastet oder nicht, hängt also davon ab, was billiger ist: So paradox das auf den ersten Blick auch klingt, aber das Gesundheitswesen würde durch ein totales Rauchverbot nicht billiger, sondern langfristig nur noch teurer, weil nämlich die Kosten, die in den Extra-Lebensjahren des Nichtrauchers entstehen, die vorher gesparten Ausgaben mehr als aufwiegen.

Wenn man also ernst nimmt, was man immer wieder zu Bonus-Malus beim Krankenkassenbeitrag liest, müssten Raucher keinen Malus, sondern einen Bonus auf ihren Beitrag eingeräumt erhalten. Das wäre — nebenbei bemerkt — auch die beste Methode, sie von diesem Laster ein für allemal zu heilen.

Unter reinen Kostenaspekten — und lassen Sie mich hier betonen, dass es auch noch andere Aspekte als die Kosten gibt — ist Prävention in der Regel ein Verlustgeschäft. Ich habe überhaupt nichts gegen gesundes Leben und freiwillige Prävention.

Auch wenn Prävention keine Kosten spart, kann sie ja trotzdem sinnvoll sein, und in der Regel ist sie das ja auch.

Prävention verlangt nämlich nach Zwang. Ich muss mich zum Zähneputzen genauso zwingen wie zur Frühgymnastik oder zum Verzicht auf ein weiteres Glas Wein, wenn es mir gerade besonders gut schmeckt. Ein Paradebeispiel sind Schutzimpfungen, denn hier schützt man durch Prävention nicht nur sich selbst, sondern auch andere.

Aber ich habe auch schon Schlagzeilen gelesen wie: Eine wirklich freie Gesellschaft sollte sich im Zweifelsfall dazu durchringen, ihre Bürger nach eigener Fasson leben, aber auch nach eigener Fasson krank werden und sterben zu lassen.

Heute sind doch Elektronik und Chemie, nicht Anteilnahme oder Mitgefühl, fast die wichtigsten Zutaten des Heilerfolgs. War früher Mitgefühl fast noch das Einzige, was Ärzte ihren Patienten anbieten konnten, so lenkt es heute oft nur von der Arbeit ab.

Der Medizin-Nobelpreis wird mittlerweile auch an Physiker und Ingenieure verliehen, z. Das Dumme ist nur: Wer liebt schon einen Roboter? Erstens macht die modern Medizin das Gesundheitswesen nicht billiger, sondern teurer. Zweitens macht sie die Patienten nicht zufriedener, sondern zusehends rebellisch. Und drittens macht sie die Menschen im Durchschnitt nicht gesünder, sondern eher kränker.

Ich meine damit Folgendes, das am besten durch ein Zitat eines alten Klinkers deutlich wird, den ich auf einer Tagung einmal habe sagen hören: Da war der Patient nach einer Woche entweder gesund oder tot. Heute ist der typische Patient nach einer Woche weder gesund noch tot.

Sie halten uns zwar am Leben, machen uns aber nicht komplett gesund. Das ist zwar kein hundertprozentiger, aber trotzdem ein Erfolg.

Ohne die moderne Medizin wären viele Leser dieses Buches schon lange tot, die Überlebenden dafür aber im Durchschnitt — ich betone: Nehmen wir als Beispiel das Nierenversagen.

Wir haben in Deutschland und Österreich mit die höchsten Raten an Nierenkranken in der ganzen Welt, aber doch nicht, weil unsere Medizin so schlecht ist, sondern weil sie so gut ist. Hätten wir nicht die weltweit vorbildlichen Möglichkeiten der künstlichen Blutwäsche für alle, die sie brauchen, gäbe es heute bei uns sehr viele Nierenkranke weniger. In England beispielsweise gibt es kaum Nierenkranke pro Million Einwohner, verglichen mit mehr als 1. Der Grund dafür ist nicht, dass diese Krankheit in England seltener auftritt, sondern weil dort — viel öfter als bei uns — ein Nierenkranker seinen Ohne medizinischen Fortschritt wäre der Durchschnitt der Überlebenden heute gesünder.

Der einzelne Patient wird natürlich durch die Medizin gesünder, aber der Durchschnitt der Überlebenden wird dadurch kränker. Genauso könnten Sie versuchen, einen Brand zu löschen, indem Sie Benzin hineinschütten. Auch kann ich es überhaupt nicht nachvollziehen, warum Menschen, die mehrere Leider ist aber dieses Wundermittel Marktwirtschaft nicht auf alle Teile unseres Medizinbetriebes anzuwenden.

Rationalisierung verhindert Rationierung Die mit Abstand am heftigsten verteidigte Lebenslüge ist die von der Vermeidbarkeit der Rationierung. Ich fälle hier keine Werturteile, sondern konstatiere zunächst einmal nur Fakten.

Das eine ist ein Wunsch oder ein Werturteil, das andere die völlig wertneutrale Feststellung einer Tatsache, für die ich als Statistiker genauso wenig verantwortlich bin wie Klimaforscher für das Ozonloch. In der modernen Medizin gibt es ein Bedarfsloch, einen Überhang des theoretisch Machbaren über das praktisch Finanzierbare.

Wenn also nicht Rationierung durch den Markt, wie dann? Dabei wären unter anderem die folgenden Prinzipien denkbar von denen mir eines so suspekt ist wie das andere: Ein arbeitsloser Junggeselle zieht dann gegen einen seriösen Familienvater mit acht Kindern eventuell den Kürzeren.

Ich glaube, hier sind wir uns wieder alle einig: Solche Methoden wollen wir in Deutschland und sicher auch in Österreich nicht. Und wir brauchen sie auch nicht. Lassen Sie mich an einem Beispiel verdeutlichen, was ich damit meine.

Angenommen, ein Schiff ist in Seenot. Keine Frage, dass zur Rettung der bedrohten Besatzung alles Menschenmögliche zu unternehmen ist. Ein konkretes Menschenleben ist kein ökonomisches Gut und hat daher auch keinen Preis. Daran ist nicht zu rütteln. Dieses Prinzip gilt auch im Gesundheitswesen. Auch hier sind zur Rettung konkreter Menschen keine Kosten und Mühen zu scheuen, Kostendämpfung hin oder her.

So also könnte eine humane Rationierung im Gesundheitswesen idealer weise aussehen: Es sollte auch in Zukunft kein Patient das Gefühl haben müssen: Denn mit Risiken, mit Überlebenswahrscheinlichkeiten hantieren wir jeden Tag, und nehmen für ein paar Euro gern in Kauf, dass wir deshalb vielleicht früher sterben müssen.

Wussten Sie, dass mehrere hundert von den 5. Aber trotzdem gibt es dieses Auto nicht auf Kosten der Krankenkasse, und niemand hat sich bis jetzt deshalb beschwert.

Es muss rationiert werden. Durch die enormen Erfolge der Vergangenheit hat die moderne Medizin sich selbst und die Gesellschaft als ganzes in eine regelrecht tragische Situation geführt, in der es, wie in einer griechischen Tragödie, nur sehr schwer einen ehrenvollen Ausweg gibt.

Diese Diagnose ist nicht neu, sie ist etwas über Jahre alt. Machen wir das Beste draus. Ärztekammern in der Sackgasse?

Die Ärztekammer hat als Standesvertretung die Interessen aller Mitglieder zu wahren, unter Berücksichtigung der einzelnen Bedürfnisse der verschiedenen Fachgebiete und Gruppierungen. Neun Landesärztekammern und eine Bundesärztekammer nehmen diese Interessensvertretung wahr.

Jänner gibt es die eigenständige Zahnärztekammer. Die Ärztekammer sollte keinesfalls dazu dienen, persönliche Interessen unter dem Vorwand von Allgemeininteresse in den Vordergrund zu stellen. Kammerstruktur Das Ausscheiden der Zahnärzte aus der Ärztekammer hat auch Strukturänderungen innerhalb der Standesvertretung zur Folge, die teilweise erst in der nächsten Funktionsperiode nach der Kammerwahl umgesetzt werden. Die derzeit gültigen Strukturen sehen wie folgt aus: Zu seinen Aufgaben gehört, die Einheit des Ärztestandes zu wahren.

Ihm obliegt die Durchführung der Beschlüsse der Organe der Kammer, soweit sie nicht dem Kammervorstand vorbehalten sind. Der Präsident leitet die Geschäfte der Kammer und fertigt alle Geschäftsstücke, welche die Kammer verlassen. Vizepräsident Der Präsident wird im Falle seiner Verhinderung von einem der Vizepräsidenten vertreten.

Wurden bei einer Ärztekammer zwei oder drei Vizepräsidenten gewählt, so Grundlagen erfolgt die Vertretung in der durch die Wahl festgelegten Reihenfolge. Ab der nächsten Funktionsperiode Frühjahr sind die Kurienobmänner automatisch Vizepräsidenten. Zusätzlich obliegt es der Vollversammlung, allenfalls die Position eines zusätzlichen Vizepräsidenten einzurichten. Vollversammlung Alle gewählten Mandatare einer Landesärztekammer Kammerräte bilden die Vollversammlung.

Die Zahl der Kammerräte in einem Bundesland wird jeweils in der der einer Kammerwahl vorausgehenden Vollversammlung festgelegt. Die Vollversammlung wird im Regelfall zweimal jährlich einberufen. In den Aufgabenbereich der Vollversammlung fallen weiters die Wahl des Präsidenten und des oder der Vizepräsidenten, die Festsetzung der Zahl der weiteren Vorstandsmitglieder, die Wahl des Verwaltungsausschusses, des Beschwerdeausschusses und des Überprüfungsausschusses des Wohlfahrtsfonds. Weitere Aufgaben dieses Gremiums sind die Beschlussfassung über den Jahresvoranschlag und den Rechnungsabschluss, die Erlassung einer Umlagenordnung, die Erlassung einer Wohlfahrtsfondsbeitragsordnung sowie einer Satzung des Wohlfahrtsfonds.

Auch die Festsetzung einer Diäten- und Reisegebührenordnung, aber auch die Festlegung der Aufwandsentschädigungen, Sit- zungsgelder und Bearbeitungsgebühren für Funktionäre und Referenten der Ärztekammer ist Aufgabe der Vollversammlung. Beschlussfassungen in allen Angelegenheiten, die in die Zuständigkeit des Vorstandes fallen und deren Entscheidung sich die Vollversammlung vorbehalten hat, fallen ebenso in den Kompetenzbereich dieses Gremiums wie Entscheidungen, die der Kammervorstand auf Grund ihrer besonderen Wichtigkeit der Vollversammlung vorlegt.

Er besteht aus dem Präsidenten, den Vizepräsidenten, den Kurienobmännern und ihren Stellvertretern, dem Finanzreferenten, dem Wohlfahrtsfondsvorsitzenden und den weiteren Kammerräten, die in der Vollversammlung gewählt wurden.

Diesem Gremium obliegt die Bestellung des Finanzreferenten, des stellvertretenden Finanzreferenten sowie allfälliger weiterer Referenten für bestimmte Aufgaben. Aufgabe des Kammervorstandes ist die Durchführung jener Aufgaben, die der Ärztekammer übertragen sind, soweit diese nach dem Ärztegesetz nicht ausdrücklich anderen Organen zugewiesen sind.

Im Zuge der Kammerreform wurde beschlossen, den Vorstand in der nächsten Funktionsperiode paritätisch zu besetzen. Es ist uns völlig unklar, warum die Bundeskurie der angestellten Ärzte einer solchen Lösung zugestimmt hat, da dies eine Schwächung der Interessen der angestellten Ärzteschaft zur Folge hat.

Die Zuteilung der Stimmen und die Verteilung der Mandate erfolgt durch Ermittlung der Wahlzahl siehe Tabelle 5 , die für jeden Wahlkörper getrennt ermittelt wird. Unter jeder Summe wird die Hälfte, darunter das Drittel, das Viertel und nach Bedarf noch weiterfolgende Teilzahlen geschrieben.

Die Wahlzahl ist auf die erforderliche Anzahl von Dezimalen zu berechnen. Die Gesamtanzahl der Mandate wird in der Vollversammlung festgelegt und sollte tunlichst eine ungerade Zahl sein, um jedenfalls klare Entscheidungen zu ermögli- Grundlagen Präsidialausschuss chen. Je geringer die Wahlbeteiligung in einem Wahlkörper ist, umso geringer ist die Wahlzahl. Dieses Gremium besteht aus dem Präsidenten, den Vizepräsidenten, den Kurienobmännern und dem Finanzreferenten.

Ihm obliegt die Entscheidung in dringenden Angelegenheiten der Vollversammlung oder des Vorstandes sowie die Koordinierung im Falle eines Präsidentenvetos.

Die Zuteilung erfolgt getrennt für jeden Wahlkörper. Jede Wählergruppe erhält so viele Mandate, als die Wahlzahl in ihrer Stimmensumme enthalten ist. Wenn nach dieser Berechnung zwei Wählergruppen auf ein Mandat den gleichen Anspruch haben, entscheidet das Los.

Aufgabe dieses Ausschusses ist auch die Koordinierung von Kurienangelegenheiten, sofern diese die Interessen von mehr als einer Kurie wesentlich berühren. Beschlussfassungen in Personalangelegenheiten werden ebenfalls vom Präsidialausschuss wahrgenommen, sowohl in dienstrechtlichen als auch in Besoldungsangelegenheiten. Nach dem Ausscheiden der Zahnärzte in eine eigene Zahnärztekammer mit 1.

Jänner sind zwei Kurien übriggeblieben. Der Kurienobmann ist ab der Funktionsperiode automatisch Vizepräsident der Ärztekammer. Alle Funktionen werden durch Wahl in der Kurienversammlung besetzt.

Aufgabe der Kurien ist die Bestellung von Referenten für bestimmte Kurienaufgaben. Die Begutachtung einschlägiger Gesetzes- und 30 Verordnungsentwürfe sowie die Erstattung von Berichten und Vorschlägen an die gemeinsamen Organe der Ärztekammer sind ebenfalls Aufgaben der jeweiligen Kurie.

Ärzte mit einem Anstellungsverhältnis und einer zusätzlichen Ordination meist einer Wahlarztordination haben die Wahlmöglichkeit der Kurienzuordnung.

Kurie der niedergelassenen Ärzte Die Kurienversammlung der niedergelassenen Ärzte besteht aus jenen Kammerräten, die dieser Kurie angehören. In den meisten Bundesländern vertreten die Kurien überwiegend die Interessen der Ärzte mit Kassenvertrag, da derzeit nur wenige Wahlärzte in entscheidenden Kammerpositionen etabliert sind.

Aus demokratiepolitischen Gründen sollte es das Ziel der Ärzte sein, dass in der Kurie der niedergelassenen Ärzte Wahlärzte und Kassenärzte entsprechend ihrer tatsächlichen Grundlagen Zahl vertreten sind.

Angestellten Ärzten mit zusätzlicher Wahlarztordination ist daher dringend zu empfehlen, in der Kurie der niedergelassenen Ärzte zu wählen. Nur so wird in Zukunft eine Interessensvertretung der Wahlärzte auf Kurienebene erfolgen. Weitere Aufgaben sind die Vertretung der Arbeitgeberinteressen der kurienangehörigen Ärzte, insbesondere der Abschluss von Kollektivverträgen.

Die Interessensvertretung der Hausapotheken führenden Ärzte sowie die Erlassung von Honorarrichtlinien für privatärztliche Leistungen fallen ebenfalls in die Kurienkompetenz der niedergelassenen Ärzte.

Die Schaffung von Einrichtungen zur Schulung des ärztlichen Hilfspersonals und die Einrichtung eines ärztlichen Notdienstes runden den Aufgabenbereich ab. Die Beratung der angestellten Ärzte in arbeits-, dienst- und sozialrechtlichen Belangen fällt ebenfalls in die Kompetenz dieser Kurie.

Kurienvorstand In jeder Kurie ist ein Kurienvorstand eingerichtet. Zu einen ist das in der ärztlichen Praxis der Fall, wo die Zusammenarbeit im Regelfall gut funktioniert. Dies betrifft sowohl die Zusammenarbeit zwischen Wahlärzten und Kassenärzten wie auch zwischen Allgemeinmedizinern und Fachärzten. Auf Kammerebene ist die Situation eine andere - und das ist auch gut so.

Nur Meinungsvielfalt führt dazu, dass sich Dinge verändern und Strukturen in Bewegung kommen. Wir halten die Position des Allgemeinmediziners als Hausarzt im eigentlichen Sinn für bedeutend. Diese Aufgabe ist jedoch auch schwierig und höchst verantwortungsvoll, eine entsprechend gute Ausbildung im Turnus ist Grundvoraussetzung dafür. In Niederösterreich sind derzeit mehr als 1. Obwohl derzeit österreichweit bereits etwa die Hälfte aller niedergelassenen Ärzte Wahlärzte sind, ist diese einstige Randgruppierung auf Kammerebene immer noch massiv unterrepräsentiert.

Dies liegt offensichtlich im Interesse der derzeit etablierten Gruppierungen in der Kammer. Es bleibt zu hoffen, dass sich diese Situation bei den nächsten Kammerwahlen so verändert, dass alle Gruppen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen, damit gewährleistet ist, dass tatsächlich die Interessen ALLER ärztlichen Berufsgruppen vertreten werden.

Bei kurienübergreifenden Belangen sind Kommunikation und gemeinsame Problembewältigung gefragt, was in der Praxis oft nicht funktioniert. Für Ausbildung im eigentlichen Sinn ist meist wenig Zeit. Der Turnusarzt als schwächstes Glied in der Abteilungsstruktur von Krankenhäusern muss in Zukunft aufgewertet und sein Recht auf Ausbildung umgesetzt werden.

Spaltpilz im Vormarsch — Die Zähne sind gezogen Mit 1. Jänner haben die Zahnärzte die Ärztekammern verlassen und eine eigene Zahnärztekammer gegründet.

Diese politische Entwicklung hat sich seit etwa 15 Jahren abgezeichnet. Eine Integration der Zahnärzte in die bisherigen Ärztekammern wäre zwar möglich gewesen, wurde aber von einigen Interessensvertretern der Zahnärzteschaft nicht gewünscht.

Die Zahnärzte hatten seit der Etablierung des Kuriensystems eine bevorzugte Stellung innerhalb der Ärzteschaft, nämlich eine Kurie für ein einzelnes Fachgebiet. Trotzdem gab es aus bestimmten Richtungen immer wieder Forderungen nach mehr Autonomie, mehr Entscheidungsfreiheit, auch nach mehr Rechten. Eine Benachteiligung der Zahnärzte in der Vergangenheit können die Autoren nicht erkennen. Unser Nachbarland Deutschland hat die Trennung bereits vor einiger Zeit hinter sich gebracht, dort werden mittlerweile allerdings schon wieder erste Überlegungen angestellt, wie man die beiden Kammern wieder zusammenführen könnte.

Wie werden die weiteren Entwicklungen aussehen? Werden weitere Abtrennungen, z. Jetzt kommt eine entscheidende Frage nach dem Eigenkapital: Hat man erspartes, frei verfügbares Vermögen zur Verfügung oder muss man sich Fremdkapital ausborgen? Rein betriebswirtschaftlich wäre der Einsatz von 25 bis 40 Prozent Eigenkapital sinnvoll, die geltende Steuergesetzgebung bevorzugt hingegen Fremdkapital.

Hier sollte man hinsichtlich der wichtigsten gängigen Finanzierungsformen Bescheid wissen. Ein Reizthema für die Österreichische Nationalbank ist die steigende Verschuldung der heimischen Haushalte in Fremdwährung.

In manchen Banken werden schon bis zu 80 Prozent der Kredite in Franken vergeben. Der echte Vorteil ist die Tatsache, dass das Zinsgefüge der Fremdwährung niedriger liegt als jenes des Euro. So zahlt man bei gleichen Aufschlägen für den Franken durchschnittlich 1,25 Die Mär von den goldenen Türklinken Von Harald Reigl Bei den meisten Ärzten beginnt spätestens nach dem fünften oder sechsten Nachtdienst pro Monat der Gedanke an eigene Ordination zu reifen.

Gerade dieser Zeitpunkt kann aber für den Beginn der Überlegungen zur Niederlassung in einer eigenen Ordination wertvoll und dienlich sein. Die Beschäftigung mit den auftretenden Fragen noch ohne Druck und oft auch der spielerische, träumerische Umgang — diese Chance sollte man nutzen.

Nach gründlicher Überlegung des Investitionsvorhabens, Einholung von Kostenvor34 Grundlagen bis 1,5 Prozentpunkte pro Jahr weniger als bei einem Eurokredit. Für den betrieblich genutzten Kredit in einer gut gehenden Ordination erspart man sich für den Gegenwert von Sollte es dann auch noch zu einem Kursgewinn kommen, ist dieser zu versteuern.

Ärzte sind aufgrund ihrer Anzahl und der damit verbundenen bewegten Geldmenge unheimlich beliebt bei Finanzberatern aller Art. In diesem Zusammenhang sollte man sich bei Versicherungen als Tilgungsträger immer den garantierten und den voraussichtlichen Auszahlungsbetrag zum Ende der Laufzeit berechnen und schriftlich geben lassen. Bei Fondspolizzen oder Wertpapiersparplänen sollte die Berechnung auf Basis einer vierprozentigen Performance Wertsteigerung erfolgen. Wertsteigerungen von sechs bis neun Prozent pro Jahr auf 20 oder 25 Jahre hinweg wurden angenommen, was natürlich als viel zu hoch gegriffen zu beurteilen ist.

Was kann dann im schlimmsten Fall passieren? Wenn die Rendite zu hoch angesetzt war, wurde die monatliche Einzahlung zu gering berechnet. Dies führt wiederum dazu, dass das erhoffte Ziel am Ende der Laufzeit — nämlich die Rückzahlung des Kredites aus dem angesparten Kapital — mangels zu geringer Rendite nicht zur Gänze erfolgen kann.

Daher sollte man zur Sicherheit eine Überdeckung von zehn Prozent bei einem Rechenzinssatz von vier Prozent als zusätzliche Reserve einplanen. Nach der ersten Besprechung hinsichtlich Kreditwunsch, der zu tätigenden Investitionen und einer Rückzahlungsrechnung wird zum Ende des Kreditgespräches die Rede auf von der Bank gewünschte Sicherheiten kommen.

Einerseits ist die absolute Kredithöhe ausschlaggebend, weiters die Plausibilität der Rückzahlungsrechnung, die schon bestehenden privaten und betrieblichen Verbindlichkeiten und die vorab angebotenen Sicherheiten. Der Weg in eine geordnete Finanzierung scheint auch aufgrund der Verdienstmöglichkeiten im Ärztebereich geebnet. Im Laufe eines Ordinationslebens gibt es einige Klassiker.

Bei vielen Praxen wird die Umsatzerwartung einfach zu hoch angesetzt, wobei es an einer gründlichen Planung mangelt. Bei manchen Praxen ist es schon vorgekommen, dass das erste ausführliche Gespräch mit dem Steuerberater erst im Jahr nach der Niederlassung geführt wurde.

Ich hatte selbst sogar schon Fälle, wo man wegen einer Finanzierung erst zu mir kam, als die Geräte schon längst bestellt waren und der Mietvertrag unterschrieben vorlag. Gerade bei Praxisgründern und Problemfällen stehen die notwendigen betrieblichen Zahlen erst ein Jahr nach Ablauf des Geschäftsjahres zur Verfügung.

Unter solchen Umständen kann man keine betriebswirtschaftlichen Entscheidungen für die Folgejahre treffen. Ein weiteres Problem ist die Anschaffung von privaten Immobilien. Kostenüberschreitungen von Prozent sind bei ärztlichen Bauvorhaben keine Seltenheit. Der Arzt sollte nicht vergessen, dass er Mediziner und kein Baumeister ist. Goldene Türklinken sind zwar schön, haben aber im Budget eines gut verdienenden Arztes möglicherweise keinen Platz.

Gerade im Alter um das Lebensjahr kann man bei Ärzten zunehmende Fi36 nanzprobleme feststellen. Die Umsätze der Praxen sind oft stagnierend, Geräte und Einrichtungen abgeschrieben, der Privatverbrauch steigt durch studierende Kinder und die Kredite von früheren Anschaffungen, insbesondere bei endfälligen Finanzierungsmodellen, sind immer noch offen.

So entstehen Problemfälle, die ohne Schuldennachlass nicht mehr zu lösen sind. Banken dürfen bei diesem Thema nicht ausgenommen werden. Ärzte sind fast als einzige Zielgruppe in der Lage, Kreditvergaben ohne Eigenmittel und fallweise immer noch ohne dingliche Sicherheiten durchzusetzen. Die Beratung durch Ärztekammer und Banken sollte daher zusätzlich und weiter in der Phase des Gutverdienens einsetzen, da dort die Weichen für die Versorgung im Ruhestand gestellt werden können.

Lösungsansätze dazu bieten wir in einem späteren Kapitel. Er erwartet vielmehr, dass der Arzt ihm seine Zeit und sein Wissen zur Verfügung stellt, um mit möglichst hoher Wahrscheinlichkeit einen Behandlungserfolg zu erzielen. Juli wurde der Ärztekammer für Niederösterreich unter anderem die Anwendung der Punktevergabe für die privatrechtliche Einigung mit dem Praxisvorgänger bzw. Eine neuerliche Entscheidung des Obersten Gerichtshofes vom 5.

Eine dazu wesentliche Klarstellung: Dezember waren alle Niederlassungsrichtlinien der Landesärztekammern diesen Vorgaben anzupassen, was inzwischen auch umgesetzt wurde. Trotz bundesweit einheitlicher Kriterien für die Vergabe von Kassenverträgen gibt es — wie könnte es anders sein — in allen Bundesländern verschiede Detaillösungen.

Was ist eine Ordination eigentlich wert? Viele Entscheidungen sind von untergeordneter Bedeutung und werden aus dem Bauch heraus getroffen, für andere wiederum bilden Erfahrungswerte die Grundlage oder Berater werden zu Hilfe gezogen. Situationsbeschreibung Bei einer der wichtigsten Entscheidungen ist aber guter Rat oft teuer.

Dann nämlich, wenn es entweder am Beginn der Selbständigkeit um den Kauf einer Ordination geht oder am Ende der Unternehmerlaufbahn um den Verkauf derselben. Hier stellt sich dann die Kernfrage, ob die Ordination, die es zu erwerben oder zu verkaufen gilt, überhaupt einen Wert hat und wie hoch dieser Wert gegebenenfalls ist. Natürlich ist eine Differenzierung zwischen Kassenordination und Wahlarztordination erforderlich. Schwer zu bewerten sind weiters Faktoren wie der Standort, zukünftige Umsatzentwicklungen oder die zukünftige Bevölkerungsstruktur.

Etwas einfacher stellt sich hingegen die Bewertung der Ordinationsausstattung, der Einrichtung und der medizinischen Geräte dar. Trotz dieser Schwierigkeiten, alle wesentlichen Aspekte für die Bewertung von Ordinationen unter einen Hut zu bringen, haben sich in den verschiedenen Bundesländern unterschiedliche Bewertungsrichtlinien für Ordinationen entwickelt. Im Folgenden soll versucht werden, einige Bewertungsmethoden kurz vorzustellen und grobe Anhaltspunkte für den Wert einer Ordination zu geben.

Es sei aber darauf hingewiesen, dass im Einzelfall durch spezielle Umstände durchaus gravierende Abweichungen von diesen Bewertungsmethoden vorkommen können. Eine sehr schnelle und daher weit verbreitete Methode der Bewertung ist das Her- anziehen der Umsatzzahlen der Ordination und der daraus folgende Ansatz eines Prozentsatzes als Unternehmenswert.

Der Prozentsatz des Umsatzes bewegt sich meist zwischen 30 Prozent bei Ordinationen für Allgemeinmedizin und bis Prozent für Zahnarztordinationen. Die Werte für die meisten Fachordinationen liegen in Wien etwa bei 50 Prozent.

Zusätzlich ist dann noch der Zeitwert des Inventars zu ermitteln. Der Schwachpunkt dieses Ansatzes liegt darin, dass nur die Einnahmenseite und nicht die Ausgabenstruktur in die Überlegungen miteinbezogen wird. In vielen Fällen wird die Umsatzmethode einen ähnlichen Wert wie andere Unternehmensbewertungsverfahren liefern; allerdings kann es durchaus gravie41 rende Abweichungen geben, wenn die Ausgabenstruktur einer Ordination über- oder unterdurchschnittlich stark ausgeprägt ist.

Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, sei das so genannte Übergewinnverfahren vorgestellt, das etwa von der Ärztekammer für Niederösterreich für die Bewertung von Ordinationen herangezogen wird.

Hierbei setzt sich der Wert einer Ordination aus zwei wesentlichen Komponenten zusammen: Der wesentlich einfachere Teil der Ermittlung ist der Substanzwert. Meist wird dabei vom derzeitigen Restbuchwert des Anlagegutes laut Anlageverzeichnis ausgegangen, wobei es durch erhöhte Abnutzung, technische Neuerungen oder einen erhöhten Nutzen für die jeweilige Ordination zu Aboder Zuschlägen kommen kann. Unter Umständen kann bei einem noch entsprechend hohen Wert auch das Beiziehen eines Gutachters Sinn machen, der durchaus aus dem Bereich der Ausstatter kommen kann.

Beim Ertragswert wird — ausgehend von den Ergebnissen der letzten drei Jahre — ein mögliches Zukunftsergebnis für den Käufer ermittelt. Grundsätzlich erfolgt dies durch Senkung oder Erhöhung von Ausgabenpositionen. Weitere Adaptierungen würden durch zu hohe Personalkosten, zu hohe Aufwendungen für Kraftfahrzeuge oder zu niedrige Mietkosten notwendig. Von diesem Ergebnis sind dann noch ein Unternehmehrlohn, der sich etwa zwischen Die Höhe des Unternehmerlohns orientiert sich daran, welche Einkünfte der Käufer je nach Fach und Position in einer Anstellung verdienen könnte.

Die Verzinsung des Substanzwertes wird mit einem am Markt realis- Situationsbeschreibung tisch zu erzielenden Zinssatz angenommen. Diese Abzüge erfolgen deswegen, weil nur jener Wert als Übergewinn anzusetzen ist, der über ein durchschnittliches Einkommen im Spital und eine mögliche Verzinsung des eingesetzten Kapitals in den Substanzwert erzielt werden könnte, wenn der potenzielle Käufer die Ordination nicht übernehmen, sondern seine Zukunft etwa im Spital sehen würde.

Umstritten ist bei dieser Methode, ob noch ein Abzug der Einkommensteuer vorzunehmen ist. Dieser erscheint allerdings gerechtfertigt, da bei einem objektiven Unternehmenswert nicht berücksichtigt werden kann, welche steuerliche Auswirkung die Abschreibung des Kaufpreises beim potenziellen Käufer haben wird. Für die Ermittlung des Zinssatzes wird ein Kapitalisierungszinssatz, der sich am Kapitalmarkt orientiert und durch Risikozuschläge adaptiert wird, zu Hilfe genommen. Von der Kammer der Wirtschaftstreuhänder wird in einem neuen Gutachten das Ertragswertverfahren bevorzugt.

Die Schwierigkeit hierbei liegt sicherlich darin, dass der Substanzwert nicht so plakativ in die Bewertung eingeht wie bei den beiden zuerst erwähnten Ansätzen. Grundsätzlich muss man sich aber unabhängig von Bewertungsmethoden die Frage stellen, was eine Ordination eigentlich wert ist und wofür überhaupt bezahlt wird?

Einen Betrag für mitverkaufte medizinische Geräte, die EDV-Anlage, Einrichtungsgegenstände oder die Ordinationsräumlichkeiten anzusetzen, erscheint einleuchtend. Wie sieht es aber mit den Zahlungen für den Patientenstock aus, die meist einen wesentlich höheren Anteil am Gesamtkaufpreis ausmachen? Ist dieser Patientenstock etwas, für das es sich zu zahlen lohnt?

Für einen jungen Arzt ist es sicher einfacher, in die Niederlassung zu starten, wenn 43 er bereits auf einen bestehenden Patientenstock aufbauen kann und nicht bei Null starten muss. Bereits von Anfang an tragen dann die Einnahmen der Patienten dazu bei, die laufenden Kosten zu decken. Vielleicht hat der neue Jungunternehmer sogar schon nach einiger Zeit die Möglichkeit, Entnahmen für die Lebenshaltungskosten zu tätigen.

Aus diesen Überlegungen erscheint ein gewisser Preis für einen Patientenstock durchaus gerechtfertigt. Im Wirtschaftleben ist es üblich, dass man sein Unternehmen verkauft. Auch diese Überle44 gungen rechtfertigen einen Preisansatz für den Patientenstock. Bei diesen Argumenten führt allerdings kein Weg an einer Unterscheidung zwischen Wahlarzt- und Kassenordinationen vorbei.

Bei beiden sollte sich bei der Bewertung des Inventars zwar ein gleicher Wert ergeben, aber bei der Bewertung eines Patientenstocks gibt es natürlich gravierende Unterschiede. In der Wahlarztordination hängt das Patientenaufkommen mehr an der Person des Arztes, bei der Kassenordination steht etwas mehr das Unternehmen, das eine gewisse Grundversorgung erfüllen muss, im Vordergrund. Dabei darf natürlich nicht übersehen werden, dass der eine Arzt seine Kassenordination sehr wirtschaftlich und erfolgreich führen kann, während ein anderer gerade so über die Runden kommt.

Doch stellt sich die immer wieder diskutierte Frage, ob eine Kassenordination nicht ohnehin ein gewisses Patientenaufkommen garantiert, unabhängig von den Leistungen eines Vorgängers.

Dabei scheint eine Unterscheidung von Ordinationen in Ballungszentren bzw. Hingegen könnten Privatpatienten in einer Kassenordination bzw. Im Extremfall zahlt der übernehmende Arzt einen gewissen Preis für das Patientengut und erlebt dann eine Abwanderung dieser Patienten in andere Ordinationen. Bei diesen Aspekten erscheint der Ansatz eines Kaufpreises für einen Patientenstock in Arztordinationen zwar diskussionswürdig, doch sollte jeder Fall einer Ordinationsübergabe individuell beurteilt werden.

In der Praxis wird jeder übernehmende Arzt nach einer vernünftigen Beurteilung und unter Einbeziehung des Standortes, seiner eigenen Situation und seiner eigenen Fähigkeiten entscheiden, welchen Wert für ihn der Patientenstock der zu übernehmenden Ordination hat. Zusammenfassend können wir aus unserer Erfahrung feststellen, dass es üblicherweise in einigen wenigen Jahren möglich ist, den Kaufpreis für das Inventar und den Patientenstock einer Kassenpraxis wieder zu verdienen.

Hingegen ist es beim Kauf von Wahlarztordinationen bzw. Weitere Gedanken zur Ordinationsbewertung Die Übernahme einer vorhandenen Patientenkartei kann grundsätzlich als Vorteil betrachtet werden. Voraussetzung dafür ist aber, dass die Karteiführung in der Vergangenheit auch tatsächlich stattgefunden hat und für den Übernehmer lesbar ist.

Wozu also eine Ablöse zahlen, wenn diese Übergabe der Kartei ohnehin gesetzlich geregelt ist? Ausgehend von der Annahme, dass eine Übergabe des Kassenvertrages erfolgt und der Nachfolger die Ordination in den Räumlichkeiten des Vorgängers weiterführt, halten wir eine Ablöse durchaus für gerechtfertigt.

Anders sehen wir die Situation, wenn etwa ein Wahlarzt, der bereits im selben Ort eine Ordination führt, den Kassenvertrag erhält oder auch, wenn die Ordination in anderen Räumlichkeiten weitergeführt wird. Dieser Arzt verfügt bereits über eine Infrastruktur samt Geräten und Räumlichkeiten oder schafft diese neu an. Wofür also Ablöse 45 zahlen, wenn einerseits der Kassenvertrag kein handelbares Gut ist und das Ärztegesetz eine Übergabe der Kartei ohnedies vorsieht?

Ein weiterer Aspekt ergibt sich aus der Betrachtung des Marktes. Der Gesundheitsmarkt ist kein freier Markt hinsichtlich Leistungen aus dem kassenärztlichen Bereich — und das ist gut so.

Diese Sichtweise sollte aber auch bei der betriebswirtschaftlichen Bewertung von Kassenordinationen bedacht werden. Stellt man sich eine Region vor, wo der Stellenplan eine Anzahl von zwei Kassenordinationen vorsieht, wird sich die Zahl der Patienten mehr oder weniger gleich auf diese Ärzte verteilen, einige werden in Nachbarregionen abwandern. Dabei ist es für den Patienten vergleichsweise unerheblich, ob die Nachfolge durch Bezahlung einer Ablöse erfolgte.

Wozu also eine Ablöse bezahlen? Alle diese Überlegungen gehen davon aus, dass der übergebende Arzt seine Tätigkeit auch tatsächlich bis zum Ende der Laufzeit seines Kassenvertrages ausübt. In diesem Fall wird der Übernehmer des Kassenvertrages eine gewisse Anlaufzeit in Kauf nehmen müssen, bis sich das statistische Gleichgewicht wieder eingestellt hat. Manche Vertragsärzte drohen auch wem? Dies sind jedoch bedauerliche Einzelfälle. Das Modell wurde im Rahmen Situationsbeschreibung einer Änderung des Gesamtvertrages mit der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse verhandelt und daher von der Kurie der niedergelassen Ärzte als Kurienangelegenheit angesehen.

Diese Sichtweise teilten weder das Wahlarztreferat noch die Kurie der angestellten Ärzte, die in einem einstimmigen Beschluss diesen Kurienalleingang ablehnten. Die mit dem Modell verbundenen Absichten und Ziele sind wie folgt festgelegt: Einerseits soll damit eine optimale Versorgung und kontinuierliche Betreuung der Patienten gewährleistet werden, was durchaus nachvollziehbar ist.

Interessant ist auch die Tatsache, dass die Vertreter der kassenärztlichen Interessen weder den Vertretern der angestellten Ärzte noch den Wahlärztevertretern das Modell schmackhaft machen konnten. Dies widerspricht unserer Meinung eindeutig der derzeitigen Rechtslage in Bezug auf die zitierten Entscheidungen des Obersten Gerichtshofes.

Aus unserer Sicht wird mit dieser Form der Übergabepraxis die Verordnung des Ministeriums unterlaufen. Laut Niederlassungsrichtlinien erhält dieser Kandidat den Kassenvertrag.

Zwar wird der am besten geeignete Arzt wie beschrieben ermittelt, er ist jedoch nur potenzieller Nachfolger und erhält nicht zwingend den Kassenvertrag. Kommende Verfahren werden zweifellos Klarheit bringen, wie unsere Höchstgerichte diese Fakten beurteilen. Innerhalb eines Zeitraumes von zwölf Monaten müssen sich die Kooperationspartner einigen, ob die Kooperation fortgesetzt wird, wobei die Kooperation einseitig von beiden Seiten gekündigt werden kann.

In diesem Fall wird die Stelle neuerlich ausgeschrieben, wobei die Übergangsfrist nicht neu zu laufen beginnt. Der Übergeber hat zweimal die Möglichkeit, eine Kooperation nach diesem Modell einzugehen. Es könnte in Zukunft nötig sein, eine Bewerbungsstrategie zu entwickeln. So kann es für einen Bewerber mit hoher Punkteanzahl unter Umständen günstiger sein, sich zunächst für eine ausgeschriebene Übergabepraxis nicht zu bewerben, sondern darauf zu warten, dass sich der erste potenzielle Nachfolger mit dem Übergeber nicht einigt.

Aus unserer Sicht hat ein strategischer Poker bei der Versorgung der Bevölkerung mit Vertragsärzten allerdings nichts verloren. Das nun in Niederösterreich etablierte Modell ist jedoch ganz klar abzulehnen, und es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis sich Gerichte mit dieser Situation auseinander zu setzen haben. Einen solchen Beschluss jedoch gegen den Widerstand der Kurienführung der angestellten Ärzte zu fassen, ist unklug und dient nicht dem Wohl der Gesamtkammer. Es wäre Aufgabe des Präsidenten gewesen, im Vorfeld einen Ausgleich zwischen den Kurien herzustellen.

Fazit Kann es sein, dass eine heruntergefahrene, abgewirtschaftete Kassenordination ohne Substanzwert einen Verkaufserlös erzielt? Beide Konstellationen sind in Österreich derzeit möglich, und zwar aufgrund unterschiedlicher Vergaberichtlinien der Kassenverträge. In diesem Bundesland sind die zehn Erstgereihten nahezu je- Situationsbeschreibung der Kassenstelle bereits über 50 Jahre alt. Auch die Nachgereihten wissen nichts Verbindliches über die Pläne der Vorgereihten.

So wird die Vergabe zum Zufallstreffer, was auch die meisten Übergeber wissen. Man rettet sich bis zum Übergabezeitpunkt; wohl wissend, dass man ohnehin nichts für die Ordination bekommen wird. Doch macht Gerechtigkeit in diesem Fall auch für alle Sinn? Das kräftigt selbstverständlich auch die Handhabe, für die Übergabe der Ordination Kassenvertrag Geld zu verlangen. Grundsätzlich ist nichts dagegen einzuwenden, dass eine Ordination Geld wert ist und dass es auch eine Ablöse dafür gibt.

Wie im vorher beschriebenen Bundesland ist wieder der Patient benachteiligt, diesmal auch potenziell der Übernehmer. Wir stehen dazu, dass sich der Wert einer Kassenordination aus der Erfahrung und dem Know-how des übergebenden Arztes sowie dem Substanzwert zusammensetzen sollte. Der Kassenvertrag selbst darf und sollte nichts wert sein. Daher kann eine Ordinationsübergabe, die nicht über einen gemeinsamen Übergabezeitraum durchgeführt wird, auch nicht mehr wert sein als der Substanzwert der Anlagegüter, der in vielen Ordinationen nur wenige Euro beträgt.

Wie in einigen Bundesländern schon angedacht oder etabliert, müssen im Sinne von Übergeber, Übernehmer und vor allem der Patienten Übergabemodelle geschaffen werden, die folgende Kriterien erfüllen müssen: Der Übergeber verdient daher in der Übergabephase mehr als die adäquate Arbeitsleistung. Der Patient bekommt eine geregelte Übergabe ohne Grobschnitt. Der Übergeber kann sich schrittweise in Richtung Ruhestand begeben und bekommt einen fairen Preis für sein Lebenswerk.

Beim Gruppenpraxismodell in Oberösterreich sind diese Gedanken ansatzweise eingearbeitet. Wesentliche Kennzeichen eines freien Berufes sind die freie Gestaltung der Öffnungszeiten, die Erstellung eines Leistungsangebotes entsprechend der Nachfrage auf dem Markt sowie die betriebswirtschaftliche Kalkulation der angebotenen Leistungen. Insbesondere die Limitierung von Leistungen schränkt die Behandlungsfreiheit des Kassenarztes erheblich ein.

Ein weiteres Kriterium eines freien Berufes ist das Recht, den Standort des Betriebes frei zu wählen. Durch den Stellenplan ist die Zahl der Kassenverträge beschränkt, eine leicht steigende Tendenz in den letzten 15 Jahren ist erkennbar.

Wie würde wohl die Apothekerkammer reagieren, wenn die Abgabe von Medikamenten Situationsbeschreibung pro Region oder pro Patient limitiert wäre? Wolfgang Geppert, Präsident des Niederösterreichischen Hausärzteverbandes und Landarzt im niederösterreichischen Weinviertel. Seine Einschätzung der Situation haben wir nachfolgend zusammengefasst. Zur aktuellen Honorarsituation der Kassenärzte Solange für die Niedergelassenen nicht zusätzliche Finanzmittel zur Verfügung stehen, ist jeder Versuch, die Honorierung der Ärzte sinnvoll zu reformieren, zum Scheitern verurteilt.

Jede Form dieser internen Umschichtung kann nur die bereits bestehenden Spannungen zwischen den Arztgruppen verstärken. Wir reiben uns damit — zur Freude der Sparpolitiker — nur gegenseitig auf. Wenn die Verantwortlichen nicht bereit sind, mehr Geld in den niedergelassenen Bereich zu lenken, dann enden wir in ähnlich desolaten Verhältnissen wie unsere deutschen Kollegen.

Zur Situation eines vertragslosen Zustandes Bei Kassenverhandlungen gehört es zur guten Tradition etablierter Kammerpolitiker, auch eine Kündigung des Vertrages in den Raum zu stellen.

Schuld daran ist angeblich die erdrückende Mehrheit der Kollegen, die einen vertragslosen Zustand mehr fürchten als der Teufel das Weihwasser.

Am Ende dieses Kalenderjahres war alles wieder vergessen. Grund dafür war die Absicht der Volkspartei-nahen Kassenbosse, bei der kommenden Fusion zu einer gemeinsamen Kasse Sozialversicherung der Selbstständigen die Arzthonorare um 35 Prozent zu senken. Wenige Tage später vernahmen die Kammermitglieder in der Österreichischen Ärztezeitung schon wieder ganz andere Worte.

Die Gründe für diesen Schwenk werden wir wohl nie erfahren. Angeblich hätten unter anderem die Wiener Laborfachärzte, von denen viele mit hohem Fremdkapital belastet sind, den Ausfall der SVA-Zuweisungen im Rahmen eines vertragslosen Zustandes gefürchtet.

Schon das Ausbleiben der Vorauszahlungen von der Gebietskrankenkasse könne für diese das wirtschaftliche Ende bedeuten. Die52 se Hemmnisse sind den Kassenbossen gut bekannt. Einschlägige Ankündigungen der Standesvertreter entlocken ihnen daher nur ein müdes Lächeln und die Bemerkung: Von der Lotsenfunktion des Allgemeinmediziners sind wir weiter entfernt als je zuvor.

Die bürokratische Mehrbelastung nimmt uns wertvolle Zeit der Patientenversorgung. Diese Fehlentwicklungen mit Vehemenz an die Öffentlichkeit zu tragen, wäre die Aufgabe unserer Kurienführung in der zu Ende gehenden Kammerperiode gewesen. Ansätze dazu gab es, doch leider waren sie zu wenig beherzt. Die wiederholten Aufforderungen des Niederösterreichischen Hausärzteverbandes, die Verursacher beim Namen zu nennen, sind unbeachtet geblieben. So konnten Kollegen, die seit 25 oder mehr Jahren ihrer Gemeinde dienen, blitzartig ihrer über die Kommune gewährten Krankenversicherung beraubt werden, ohne dass darüber die Öffentlichkeit in Kenntnis gesetzt worden wäre.

Die ihrer Sozialversicherung Entledigten blieben als Bittsteller in den Gemeindestuben zurück und waren auf das Wohlwollen des Gemeinderates Situationsbeschreibung angewiesen, durch Höhereinstufung auch weiterhin über die Beamten-Versicherung BVA versichert zu sein. Zur Situation der ärztlichen Hausapotheken Hausapothekenstandorte konnten klammheimlich, ohne Information der betroffenen Bürgermeister, ausradiert werden. Und das alles von Politikern, die auf ihre Fahne geschrieben haben, das Leben auf dem Lande attraktiver zu gestalten.

All die Diskussionen haben uns gezeigt, dass unsere Kammerstrukturen den aktuellen Anfeindungen gegen die Ärzteschaft nicht mehr gewachsen sind. Widersprüchliche Aussagen von Länder- und Bundeskammer, die derzeit auf der Tagesordnung stehen, müssen ein Ende haben. Gebiete, welche die Kassenmedizin nicht abdecken konnte, übernahmen Kollegen mit ihren Wahlarztpraxen. Die Auslagerung von Gastroskopie und Coloskopie wäre gescheitert, hätten nicht Wahlärzte einen gewissen Prozentsatz dieser Untersuchungen übernommen.

Doch die Sättigung an Einzelordinationen ist meiner Ansicht nach erreicht. In einigen Fachbereichen gibt es bereits ein Überange- bot. Der Verdrängungswettbewerb hat voll eingesetzt. Die Leidtragenden sind nicht nur die Neueinsteiger, die jetzt bei Eröffnung einer Wahlarztordination ein beträchtliches wirtschaftliches Risiko eingehen, sondern auch unsere gemeinsamen Patienten. Ein Spruch, den ich bei einer Ärzterunde zu dieser Thematik zu Gehör bekommen habe, beginnt mehr und mehr an Bedeutung zu gewinnen: Hausärzte verlieren ihre Lotsenfunktion, und damit wird der Erstellung von Doppel- und Mehrfachbefunden Tür und Tor geöffnet.

Direktzuweisungen zu Wahlärzten sind kein Tabu mehr. Das löst bei den Kassenärzten Unruhe aus. Sie befürchten, nicht nur numerisch ins Hintertreffen zu geraten. Eng damit verknüpft 53 ist die Ansicht einiger Kammerfunktionäre, Wahlärzte könnten bei Vertragskündigung als Streikbrecher fungieren. Die Wahlärzte wären also die Kugel am Bein, wenn es darum geht, konsequent gegen Drohgebärden der Kasse Stellung zu nehmen. Einheitlicher Tenor der Ängstlichen: Gerald Bachinger mit der Bitte an mich heran, die Hausärzte mögen die Komplettierung der Patientenverfügungen um 70 Euro pro Fall durchführen.

Die Wahlärzte, so Bachingers Reaktion, hätten bereits konkretes Interesse daran. Schlagen wir das Angebot aus, dann bekämen eben sie den Zuschlag. Der Wahlärztevertreter hat inzwischen zu dieser Thematik ebenfalls ein Gespräch mit dem niederösterreichischen Patientenanwalt geführt. Eine adäquate Honorierung ist den Wahlärzten aber wichtig, und daher wird ein Honorar von mindestens Euro für eine solche Aufklärung für angemessen gehalten.

Wie viele Wahlärzte verträgt der Markt? Das ist und bleibt eine rein theoretische Frage. Niemand und nichts wird jene Kollegen aufhalten können, die ab nun zusätzlich in die Praxis drängen. Sie werden die bittere Erfahrung machen müssen, dass bis auf wenige Sparten die Vollsättigung an Einzelpraxen in ganz Österreich bereits erreicht ist. Wie würden Sie das Gesundheitssystem gestalten, wenn Sie freie Hand hätten?

Über Jahrzehnte wurde der Zusammenschluss der Ärzte im Kassenbereich blockiert. Das Ergebnis sind tausende Einzelordinationen, die mit den aufgeblähten Spitalsambulanzen nicht Schritt halten können. Spitalsambulanzen auf Leistungen reduzieren, die nur in Krankenhäusern erbracht werden können. Für die Einen ist es ein deutliches Zeichen wirtschaftlichen Vorankommens, da es als Indiz für Wachstum interpretiert wird.

Für die Anderen ist es vor allem nur lästig, weil das real verfügbare Einkommen von Jahr zu Jahr weniger wird. Trotz guter Lohnabschlüsse in den meisten Branchen trifft es im Angestelltenbereich vor allem die Besserverdiener. Niedergelassene Ärzte mit Kassenvertrag können daher wie üblich nur hoffen, dass allfällige Honoraranpassungen im notwendigen Rahmen durchgeführt werden. Gehen wir einmal von einem Arzt aus, der mit einem Nettoeinkommen von 4.

Das entspricht einem kleinen bis mittleren Allgemeinmediziner mit Kassenvertrag. Dies entspricht einer Ausweitung des Brutto Gewinns von Mit 2,5 Prozent gerechnet, ergibt sich bei einer Kostensituation von Der für eine Valorisierung notwendige Umsatz müsste somit um 2,76 Prozent von In diese Berechnung nicht einbezogen sind die Zusatzkosten für Verwaltungsaufwand.

Unter der Annahme, dass nur die Mehrkos55 ten für die e-Card pessimistisch geschätzt 7. Das Jahr ist jedoch kein einzelnes schlechtes Jahr. In den meisten Branchen werden die Gehälter automatisch angepasst, auch die der Politiker und Kassenverwaltungsangestellten. Für den Vertragspartner Kassenarzt sind jedoch keine automatischen Honoraranpassungen vorgesehen. Wir fordern daher die Koppelung der Erhöhung der Ärztehonorare an die Gehaltsanpassungen von Gesundheitspolitikern und Kassenangestellten.

Einkommensentwicklung bei Kassenärzten Im Jahr war aufgrund einer Meldung des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger allen Medien etwa Folgendes zu entnehmen: Ein genauerer Blick bringt jedoch die Erkenntnis, dass sich diese Steigerung mit etwa fünf Prozentpunkten auf die Zunahme der Ärzte, mit etwa zehn Prozentpunkten auf die durchschnittliche Zunahme der Fälle sowie zu etwas mehr als 50 Prozentpunkten auf die Zunahme des Scheinwertes zuordnen lässt.

In der Realität haben sich aber die Honoraranpassungen im Bereich um 15 Prozent abgespielt, die verbleibenden 35 Prozent der Zunahme des Scheinwertes spielen sich auf Basis einer Mehrleistung des Arztes ab. Was hat sich im Beobachtungszeitraum sonst noch getan? Mit einer Steigerung von Aber zum Einkommen gehören auch die Betriebsausgaben. Bei einer Mehrleistung der Ordination von 45 Prozent und einer Teuerungsrate des Faktors Arbeit von 57 40 Prozent ist es schlüssig, dass seine Personalkosten im betrachteten Zeitraum von Ähnliches gilt für viele andere Betriebsausgaben.

Variable Kosten wie Raumkosten oder Praxisbedarf unterliegen einer zusätzlichen Steigerung durch die Erhöhung der Patientenfrequenz. Doch nicht alles ist im Vergleichszeitraum teurer geworden.

Die Zinsen für Betriebskredite sind massiv gesunken, auch im Bereich Telekommunikation sind Einsparungen zu erkennen. Manche Kostenpositionen orientieren sich an der Steigerung von Umsatz, Gewinn und Erhöhung der Höchstbemessungsgrundlage. Ein Blick auf die Investitionen: Gleiche Ausstattung kostet in etwa gleich viel wie Die Preise für Einrichtung sind konstant, Medizintechnik wurde billiger, allerdings sorgt auch hier die unechte Umsatzsteuerbefreiung für einen Ausgleich.

Daher sind die Kosten und Folgekosten von Investitionen als identisch zu bewerten. Ein Blick auf das Gesamtergebnis zeigt, dass der stolze Umsatzzuwachs von 60 Prozent nur 58 zu einer Steigerung des Betriebsergebnisses von 35 Prozent geführt hat. In Zahlen bedeutet dies Doch das ist noch nicht alles. Das Steuersystem sorgt für die volle Besteuerung des Einkommenszuwachses mit dem Spitzensteuersatz.

So ist die Einkommensteuerlast unseres Arztes um 50 Prozent gestiegen. Beim Nettoeinkommen kommt eine Steigerung von Damit liegt man also sowohl unter der allgemeinen Teuerungsrate als auch unter der Wertsteigerung des Faktors Arbeit.

Dies bedeutet, dass trotz Honorarzuwachs ein Verlust des realen Nettoeinkommens zu verzeichnen ist — und das trotz Mehrarbeit von 45 Prozent. Hätte unser Beispielarzt die Mehrarbeit kompensiert, hätte sich sein Nettoeinkommen im Vergleichszeitraum sogar um etwa 10 Prozent gesenkt, überwiegend durch die überproportional angewachsenen Betriebskosten. Von Einkommensanstieg kann also keine Rede sein, ganz im Gegenteil. Das ist eine Situation, die sich in tausenden von Arztpraxen widerspiegelt.

Andererseits sorgt das brutale Preisdiktat der Sozialversicherungen mit dafür, dass ohne Stundenhöchstleistung des Ordinationsinhabers die Kaufkraft der Familie Arzt immer weniger erhalten werden kann.

Hamsterrad Minutenmedizin Die bisherigen Ausführungen über das Honorarsystem der Gebietskrankenkassen lassen den Trend der letzten Jahre deutlich erkennen. Leidtragende sind die etablierten Kassenärzte, die eine Infrastruktur aufrechterhalten müssen, die sie für die Versorgung ihrer Region etabliert haben. Logische Folge ist die Sicht der Kasse, die für weitere Planstellen so gut wie nie einen Bedarf sieht. Er geht zum Wahlarzt. Wahlärzte sind in jeder Hinsicht frei, sowohl was die Standortwahl betrifft wie auch die Honorargestaltung, aber auch die Festlegung des Leistungsspektrums, das in der Wahlarztordination angeboten wird.

Diese Freiheit erkauft sich der Wahlarzt allerdings mit der enormen Herausforderung, Teil eines wirklich freien Marktes zu sein — mit allen Gesetzen der wirtschaftlichen Konkurrenz und der freien Marktwirtschaft. Die Zahl der Wahlärzte hat sich in den letzten 15 Jahren verdoppelt. Er erhält für eine erbrachte Leistung jenen Betrag, der laut gültigem Leistungskatalog dafür vorgesehen ist. Eine Steuerung des Honorars ist nur über die Patientenfrequenz in der Zeiteinheit möglich.

Ein Wahlarzt ist in seiner Honorargestaltung völlig frei. Wahlärzte informieren ihre Patienten zunehmend auf einer vorhandenen Website oder auf Schilder in der Ordination über die jeweiligen Tarife.

Durch den Darlehensvertrag wird der Darlehensgeber verpflichtet, dem Darlehensnehmer einen Geldbetrag in der vereinbarten Höhe zur Verfügung zu stellen. Abgrenzung von Übernahme Mithaftung Schuldbeitritt, Vertragsbeitritt: Darlehensnehmer ist, wer ein eigenes Interesse an Kreditgewährung hat sowie über Auszahlung und Verwendung der Darlehensvaluta mitentscheiden kann Zins kein essentialia negotii!

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Was ist eine Anschlussfinanzierung?

Dabei werden einige Aspekte berücksichtigt, die alle ausschlaggebend für den letztendlichen Wert des Objektes sind.

Closed On:

Aber zum Einkommen gehören auch die Betriebsausgaben. Bei den Aktuellen Office Versionen scheint es nicht mehr mitgeliefert zu werden, gibt es dafür einen Nachfolger?

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