Arbeitsmarkt für Erfahrene – Aktuelle Zahlen

Deutsche Verhältnisse. Eine Sozialkunde

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Der Arbeitsmarkt entwickelte sich im Zuge der fortschreitenden Arbeitsteilung. Wichtige Kennzahlen des Arbeitsmarktes sind die Erwerbsquote sowie die Arbeitslosenquote. - 11 - • Prinzip der Versicherungspflicht • Solidaritätsprinzip: “Einer für alle, alle für einen.“ Leistungsansprüche rich-ten sich i. d. R. nach Bedürftigkeit und nicht nach dem individuellen Risiko.

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Definitionen von Diversity Diversity = Vielfalt, Heterogenität, Verschiedenartigkeit der Belegschaft oder Mitglieder einer Organisation in Bezug aufBelegschaft oder Mitglieder einer Organisation in Bezug auf.

Zum anderen habe sich das Werben um Frauen gelohnt. Aber ihr Anteil steige doch langsam. Und mittelfristig macht sich bemerkbar, dass vor einem Jahr zwei Abiturjahrgänge die Schule abgeschlossen und ein Studium aufgenommen haben. So viele Akademiker , wie auf diese Weise auf den deutschen Arbeitsmarkt drängten, benötige aber das Land nicht Überakademisierungs -These. Fehlende Ausbildungsreife, mangelnde Berufsorientierung, hohe Abbruchzahlen in Schule und Hochschule sowie eine immer noch hohe Zahl von Menschen ohne jeglichen Berufsabschluss sind die eigentlichen aktuellen Herausforderungen in der Bildungspolitik.

Diese Defizite müssen wir verringern — durch mehr Qualität im Bildungssystem und durch die richtigen Weichenstellungen in der beruflichen Bildung. Der Begriff Fachkräftemangel wird auch interessengeleitet verwendet.

Qualifizierte Fachkräfte sind für Unternehmen ein wertvoller Produktionsfaktor. Manche Arbeitgeber entlohnen Fachkräfte unangemessen niedrig, wenn ein Überangebot an ihnen existiert. Daher erscheint es für Arbeitgeber oft ökonomisch sinnvoll, einen aktuellen oder zukünftigen Fachkräftemangel zu behaupten, auch wenn es keinen solchen gibt, um ein Überangebot an Arbeitskräften zu erreichen oder um politische Entscheidungen in ihrem Interesse zu lenken z. Kritiker vermuten, dass Unternehmerverbände einen Fachkräftemangel postulieren, um so den Ansturm auf Ingenieur-Studiengänge weiter zu befeuern, was ein Überangebot an Fachkräften erzeugt und so die Lohnkosten in den entsprechenden Branchen drückt.

Zusätzlich sind in solchen Situationen die Unternehmen zu Kompromissen beim Anforderungsprofil bereit, zusätzlich saugen sie alle Berufseinsteiger auf, deren sie habhaft werden können, Arbeitslose sind ebenso gern gesehen wie Ältere.

Davon kann im Augenblick keine Rede sein. Um einen Fachkräftemangel zu belegen, obwohl kein solcher existiert, werden häufig mangelhafte oder tendenziöse Statistiken genutzt:. Diese Studie wurde unter anderem von Karl Brenke vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung DIW scharf kritisiert, da diese Zahlen hochgerechnet würden, um freie Stellen zu berücksichtigen, die den Arbeitsagenturen nicht vorliegen.

Seit habe sich der Anteil der Unternehmen in Deutschland, die sich an der Berufsausbildung beteiligen, von 25 auf 20 Prozent verringert. September arbeitslos gemeldet gewesen. Insgesamt hätten im Herbst Dann erst hätten Lehrstellenbewerber wirklich eine ausreichende Auswahl zwischen mehreren Angeboten.

Das habe das Bundesverfassungsgericht festgestellt. Tatsächlich betrage die Quote erst Dass 12,5 Prozent aller Lehrstellenanbieter keinen Lehrling finden, sei also der wünschenswerte Normalfall. In der Diskussion sind auch immer wieder zusätzliche Anwerbeanstrengungen für Fachkräfte aus dem Ausland, obwohl viele eingewanderte Hochqualifizierte in Deutschland bereits im Niedriglohnsektor arbeiten und keine ihrer Qualifikation entsprechende Position erlangen.

Brenke bezweifelt nunmehr den von seinem Chef heraufbeschworenen Fachkräftemangel nicht. Lars Niggemeyer sieht in der Diskussion über den angeblichen Fachkräftemangel eine Phantomdebatte, die dem Interesse der Arbeitgeber nach einem Überangebot an Arbeitskräften, längerer Lebensarbeitszeit , Wochenarbeitszeit , Ausweitung der Zuwanderung und niedrigen Löhnen dient. Im Interesse der Arbeitnehmer sollten ganz andere Punkte diskutiert werden: Es gibt die Forderung, verstärkt heimische Arbeitskräfte einzusetzen, und nicht auf einen nachhaltigen Wandel durch eine gesteuerte Zuwanderung zu hoffen.

Bund, Länder und Kommunen verfügen in Deutschland aufgrund der Treuepflicht von Beamten über besondere Instrumente zur Handhabung von Personalengpässen. So verhängte das Land Bayern eine Pensionierungssperre für nicht dienstunfähige und nicht schwerbehinderte Beamte, die vorzeitig aus dem Dienst scheiden wollten, und lehnt Anträge auf Teilzeitarbeit aus anderen als familiären Gründen ab. Sachsen weist bei Lehrkräften eine Seiteneinsteigerquote von 52 Prozent auf.

Hessen reaktiviert Pensionäre. In vielen Ländern werden Gymnasiallehrer teilweise an Grundschulen versetzt. November legte das Bundesinnenministerium einen Entwurf für ein Fachkräftezuwanderungsgesetz vor, das die Einwanderung qualifizierter Arbeitskräfte aus Drittstaaten erleichtern soll. Dezember vom Kabinett gebilligt. Die verschwundene Lücke kommt wieder Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte. Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel.

Diese Seite wurde zuletzt am Dezember um Betrachtet man das nachfolgende Schaubild, so verblüfft die scheinbare Treffergenauigkeit der Berechnungen von KAHN hinsichtlich des Altenquotienten, der heutzutage gerne als Indikator für die Vergreisung angesehen wird und insbesondere die Debatten um die Finanzierungsprobleme der Renten-, Pflege- und Krankenversicherung bestimmt. In der Literatur gibt es abweichende Definitionen des Altenquotienten.

Lediglich, dass er in irgendeiner Form das Verhältnis der Alten zu den Erwerbsfähigen widerspiegelt, ist diesen Definitionen gemeinsam. In der Debatte der letzten Jahre dominierte eine Betrachtung, wonach sich die Gesamtbelastung der Beitragszahler gleichgesetzt mit den 20 - 59jährigen Erwerbsfähigen zum einen aus dem Verhältnis zu den unter 20Jährigen Jugendquotient und zum anderen aus dem Verhältnis zu den 60Jährigen und älteren Altenquotient ergibt.

Wie hoch die Altenlast also ist, hängt immer auch davon ab, welche Altersgruppen als nichterwerbsfähig gelten. Bevölkerungsentwicklung und soziale Sicherung. Heutige Vorausberechnungen zeichnen sich meist durch Intransparenz aus. Nicht selten werden grundlegende Annahmen in unübersichtlichen Texten versteckt oder gar nicht erwähnt.

Wenn Wissenschaftlichkeit Überprüfbarkeit bedeutet, dann ist es um die Wissenschaftlichkeit von Bevölkerungsvorausberechnungen schlecht bestellt. Was sagt uns das obige Schaubild? Solche und ähnliche Kurven wurden uns in den letzten Jahrzehnten immer wieder für die fernere Zukunft bis zum Jahr , nach der Jahrtausendwende, nach , nach , nach usw.

Was manchen verblüffen mag. Und wie gesagt - mit einem solchen Altenquotienten hätte KAHN selber nie gerechnet, weil er der damaligen Gesellschaft nicht angemessen war. So ist also auch die Treffsicherheit hinsichtlich des Altenquotienten nur ein Märchen. Bei näherer Betrachtung löst sich dann der Spuk im Nichts auf. Es wäre jedoch zu einfach, die Debatte der vergangenen Jahrzehnte als reine Hirngespinste abzutun.

Deshalb soll in dieser Serie näher hingeschaut werden. Was ist wirklich dran? Zum Problem der langfristigen Alterssicherung. Winfried Schmähl, , S.

Da es sich hier um das zentrale Argument handelt, wird sich der nächste Teil dieser Serie nur diesem einen Aspekt widmen. Wir werden fragen, inwieweit die Bevölkerungsvorausberechnungen die Anzahl der Alten richtig vorausgeschätzt hat. Winfried Schmähl "Bevölkerungsentwicklung und soziale Sicherung", S. Der Rentnerquotient kann aufgrund von Massenarbeitslosigkeit, Frühverrentungspraxis, Abnahme oder Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung vom Altenquotient abweichen.

Das Verhältnis kann sowohl günstiger als auch schlechter sein. Der Rentnerquotient berücksichtigt somit nicht nur den demografischen Wandel, sondern auch nicht-demografische Faktoren. Dieser Aspekt soll hier nur erwähnt, aber erst in einem späteren Teil der Serie wieder aufgegriffen werden. Winfried SCHMÄHL hat darauf hingewiesen, dass der geschlechtsunspezifische Altenquotient verschleiert, dass der "geschlechtsspezifische" Altenquotient der Frauen, also das Verhältnis der älteren Frauen zu den Frauen im erwerbsfähigen Alter, beträchtlich über dem der Männer liegt.

Hier existiert eine Konfliktlinie, die bislang meist nur unterschwellig die Debatten bestimmt. Selbst hart gesottene Anti-Feministen haben dieses Thema noch nicht explizit auf die politische Agenda gesetzt.

Dies ist jedoch nur die eine Seite der Medaille. Die Altenlast ist immer nur im Verhältnis zu den Erwerbsfähigen aussagekräftig. Dies bedeutet, dass eine falsche Einschätzung des Erwerbsfähigenpotential auch Auswirkungen auf die Altenlast hat. Er hat eine deutliche Unterschätzung des Arbeitskräftepotentials in den älteren Vorausschätzungen ausfindig gemacht.

Eine Debatte, die einseitig nur die Altenlast in Verbindung mit den Problemen der Sozialversicherung bringt, übersieht, dass auch die Entwicklung der Erwerbsfähigen keineswegs nur durch die Quantität bestimmt wird, sondern auch hier können sich unabhängig von der Altersstruktur Verschiebungen im Erwerbspersonenpotential ergeben. Rentenreformen können nicht unabhängig vom Arbeitsmarkt betrachtet werden. Sie haben Rückwirkungen, die nicht vernachlässigt werden können.

Die Erhöhung des Erwerbsfähigenpotential kann auf unterschiedliche Weise erreicht werden. Denkbar ist eine Steigerung der Erwerbsquote von Müttern. Hierauf zielt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ab. Denkbar ist aber auch eine Erhöhung der Zuwanderung und eine Erhöhung der Lebensarbeitszeit. Die Gesellschaft der Langlebigen im Vergleich. Auf dieser Website wird der Begriff Gesellschaft der Langlebigen bevorzugt, weil er im Gegensatz zu Begriffen wie "alternde", "überaltete" oder gar "vergreisende" Gesellschaft wertneutral ist.

Langlebigkeit kann damit als eigenständiges Phänomen behandelt werden, statt wie in der bevölkerungspolitischen Debatte als relationales Phänomen, das quasireligiös in eine natürliche Bevölkerungsbewegung eingebettet ist, als ob alle anderen Zusammenhänge künstlich wären. Hat man sich das vor Augen geführt, dann müsste klar sein, dass der Vergleich der Altenlast verschiedener Länder nur ein Aspekt unter vielen ist.

Bevölkerungsentwicklung und soziale Sicherung "Der Vergleich z. Während gegenwärtig AQ Anm. Altersquotient in Japan noch deutlich unter dem Wert für die Bundesrepublik liegt, werden in etwa 30 Jahren beide Länder etwa gleich hohe Relationen aufweisen.

Folglich ist die Steigerungsrate für Japan deutlich höher. Von den industrialisierten Ländern weist Japan die weitaus stärkste Veränderung des Altenquotienten auf.

Die Bundesrepublik Deutschland liegt hinsichtlich der Zunahme von AQ im europäischen Durchschnitt, während die absoluten Werte allerdings überdurchschnittlich hoch sind. Sowohl ein stärkerer Anstieg als in der Bundesrepublik als auch im Endjahr der Vorausberechnung ein höheres Niveau des Altenquotienten weisen in Europa lediglich Finnland, Luxemburg und die Schweiz auf.

Hier soll dies exemplarisch am Fall Japan aufgezeigt werden. Japan galt in Deutschland einst als Musterknabe. Die Entwicklung des Altenquotienten in Japan wurde hierzulande jedoch lange unterschätzt. Das nachfolgende Schaubild zeigt, dass z. Im Jahr betrug der Altenquotient in Japan bereits 30,0. Das wäre fast eine Verdopplung innerhalb der nächsten 35 Jahre und dies vor dem Hintergrund, dass sich der Altenquotient bereits von bis verdoppelt hat.

Deutschland steht mit seinem Anstieg des Altersquotienten also keineswegs allein. Was hat die Generationenforschung zum Thema zu sagen? Zieht man diese Sachverhalte in die Betrachtung mit ein, dann verweist die Redeweise vom Krieg der Generationen auf radikale Zweifel an der ungebrochen und kontinuierlich fortschreitenden Entwicklung Die dominanten Strömungen der sozialwissenschaftlichen Generationenforschung stehen demgegenüber nach wie vor auf dem festen Boden der Modernisierungstheorien.

Im Vordergrund der Mediendebatte standen bislang jedoch die politischen Generationen, während das gewandelte Generationenverhältnis innerhalb der Familie nur langsam an Bedeutung gewinnt. Erst die Debatte um die Erbengeneration hat ans Licht gebracht, dass es neben dem öffentlichen "Generationenvertrag" der Rentenversicherung auch einen privaten Generationenvertrag gibt. Abseits öffentlicher Transferzahlungen werden Gelder zwischen den Generationen umverteilt, die das Generationenverhältnis entscheidend mitprägen.

Wird dieser Aspekt ausgeklammert, so erhalten wir ein schiefes Bild. Es zeigt sich, dass die Herkunft die Chancen in Deutschland - wie kaum in einem anderen Land - bestimmt.

Mit der viel gepriesenen Wahlfreiheit scheint es weit weniger her zu sein, als es die vollmundige Individualisierungsthese behauptet.

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Es wird aufgezeigt, dass sich die nationalkonservative Kritik keineswegs nur gegen Singles im engeren Sinne richtet, sondern auch gegen Eltern, die nicht dem klassischen Familienverständnis entsprechen. Im Interesse der Arbeitnehmer sollten ganz andere Punkte diskutiert werden:

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Dies ist jedoch nur die eine Seite der Medaille.

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