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Kursverfall in Schwellenländern: Wo deutsche Importeure Schnäppchen machen

Heute im Fokus.

Am deutschen Rapskassamarkt passiert derzeit nicht mehr viel. Für Preisbewegung sorgen allenfalls die Vorgaben von der Börse in Paris, wo die Rapsterminkurse den US-Sojanotierungen mal nach oben, mal nach unten folgen. Diese Untersuchung von Lieferketten ist immer mühsam; kaum einer der Beteiligten möchte reden, Besitzverhältnisse von örtlichen Unternehmen oder Lagerstätten sind meist unklar.

Experten: Palmöl ist kein schlechtes Fett

Palmöl kann zudem überall dort durch heimische Pflanzenöle ersetzt werden, wo eine feste Konsistenz nicht nötig ist, so bei Salatölen oder Frittierfetten. Angesichts dessen, dass Grenzwerte auch immer einen Sicherheitspuffer berücksichtigen, sieht Kiefer den Palmölkonsum als sicher. Mögliche Bedenken bestehen lediglich für die Gruppe der meist jugendlichen Vielverzehrer von palmölreichen Produkten, so Kiefer. Denn zuletzt haben sie sich bemüht, Naturschutz und die Anbautechnik zu verbessern, nachdem zehn Jahre zuvor der EU-Biodieselboom die angeprangerten Brandrodungen erst ausgelöst hat.

Wir müssen Kunde bleiben! Nur als Kunde können wir einfordern, dass sie ihren Anbau auf Nachhaltigkeit umstellen. Steigende Bevölkerungszahlen, zunehmender Wohlstand und Treibstoffverbrauch sind wesentliche Faktoren für den insgesamt wachsenden Bedarf an Pflanzenölen.

Ebenso ein bewusster Lebensmittelkonsum. Das bedeutet, möglichst oft selbst zu kochen, wenig Convenience- und viel unverarbeitete Lebensmittel zu verwenden, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren sowie beim Kauf von Produkten auf eine Nachhaltigkeitszertifizierung wie Bio oder RSPO zu achten.

Vielmehr geht es darum, dass sich Importländer dafür einsetzen, Mindeststandards wie RSPO stetig weiterzuentwickeln und auf deren Einhaltung zu pochen. Ein Bann auf Palmöl, wie es in manchen europäischen Regierungen diskutiert wird, würde nur dazu führen, dass sich der Konsum nach Asien verlagert und europäische Stakeholder kein Interesse mehr daran hätten, sich für eine nachhaltigere Palmölproduktion in den Anbauländern zu engagieren.

Das Engagement europäischer Importeure für Nachhaltigkeit lässt nach. Den ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Schaden hätten erst recht wieder die Anbauländer.

Marlies Gruber, Geschäftsführerin des f. Denn nur als Kunde können wir wesentlich zur Weiterentwicklung von Mindeststandards beitragen. Fotos und Unterlagen zur Veranstaltung finden Sie unter: Hochkonjunktur beflügelt Nachfrage nach Unternehmenskrediten. Bundesregierung greift Forderung des Handelsverbandes bei Regierungsklausur….

Hinterlasse eine Antwort Antwort verwerfen. Home Karriere Palmöl-Boykott ist keine Lösung. By brandaktuell On Bis dato war er noch irgendwie in meiner Nähe. In der guten Stunde im Flieger kann ich mich gar nicht beruhigen. Immerhin die zweite Etappe nach Sandakan verläuft etwas tränenfreier. Da wir nicht besonders hoch fliegen, kann ich auch gut auf die Regenwälder im Inland und die darin versteckten Dörfer schauen.

Besonders faszinieren mich die verschnörkelten Flussläufe, die sich als braune Bänder durch den grünen Dschungel ziehen. Kurz vor Sandakan muss ich doch noch einmal die Taschentücher auspacken. Von oben sieht man ganz deutlich wo Regenwald wächst und wo Ölpalmen. Scharf abgegrenzt und symmetrisch in Reihen angeordnet sind die Palmölplantagen gut erkennbar. Wie Fremdkörper drängen sie sich in den wilden Wald. Das zu sehen macht mich wütend und traurig. Ich muss zuhause echt aufpassen, dass ich weniger Produkte mit Palmöl oder Palmfett kaufe.

Denn Europa ist einer der vielen Importeure von Palmöl und damit ebenso verantwortlich für die Abholzung des Regenwaldes wie die Malaysische Regierung und die Wirtschaft vor Ort. Dieses liegt direkt neben dem Sepilok Orangutan Rehabilitation Centre. Die Anlage ist um einen kleinen See herum angelegt. Mit Plankenwegen, kleinen Bungalows, viel Natur drum herum. Vor jedem Bungalow stehen eine Hängematte sowie ein Tisch mit zwei Stühlen.

Die Inneneinrichtung ist komfortabel. Für die Zeit der Dämmerung, also ca. Bis dahin ist noch etwas Zeit. Wie immer packe ich gar nicht richtig aus, sondern lasse nur meine Tasche in die Unterkunft bringen. Ich ziehe mich schnell um, schnappe mir Fernglas, Kamera und eine Flasche Wasser und erkunde das Resort.

Entzückt betrachte ich all die vielen exotischen Pflanzen, die es hier gibt. Natürlich auch endlich mal eine echte wilde Orchidee, die ganz natürlich an einem Baum wächst.

Von der anderen Seite des kleinen Sees ruft mich Tom, der mit einem Fernglas bewaffnet ebenfalls unterwegs ist. Er ist auf der Suche nach Hornvögeln. Gerade hat er einen entdeckt und wir pirschen uns so nahe wie möglich wenigstens an den Baum auf dem er sitzt. Es ist ein Wrinkeld Hornbill. Es gibt ganz viele Arten von Hornvögeln. Mit seinem bunten, nach oben gebogenen Horn auf dem Schnabel ist er unverkennbar.

Im Gegensatz zu all den anderen Hornvögeln. Keine Ahnung wie Tom die alle auseinander halten kann. Aber es ist so aufregend. Eine Weile streifen wir gemeinsam durchs Areal, bis Tom zurück auf die Terrasse geht und ich allein noch etwas herum laufe. Als auch ich 15 Minuten später wieder auf dem Weg zur Terrasse bin, raschelt und krächzt es über mir. Beim Blick nach oben traue ich meinen Augen kaum.

Direkt über mir im Baum sitzen zwei Rhinozeros Hornvögel. Ich kann Euch kaum beschreiben, was für ein Gefühl das ist. Gänsehaut, Herzklopfen, zittrige Hände, Tränen in den Augen schon wieder. Das Grinsen auf meinem Gesicht lässt mich vermutlich völlig debil aussehen, aber ich krieg das nicht richtig mit. Und ich bin ja eh allein hier. Wie so oft auf dieser Reise fühle ich mich gesegnet, das erleben zu dürfen.

Es ist für mich so besonders, diese gefährdeten Vögel zu sehen, ein Geschenk. Ich beobachte die beiden Tiere eine Weile, versuche auch Fotos zu machen. Aber die werden nur verwackelt. Aber natürlich hat er die Vögel von seinem Aussichtspunkt auch gesehen. Wir haben uns schon bei anderen Gelegenheiten über meinen Besuch in Matang und mein Interesse für Orang Utans unterhalten. Auch jetzt kommen wir darauf zurück aufgrund der Nähe des Rehabilitation Zentrums.

Tom will sein Bestes geben, um einen richtig wilden Orang Utan für mich zu finden. Später, wenn wir am Kinabatangan sind und mitten im Regenwald. Erst einmal geht es aber jetzt nach nebenan ins Orangutan-Centre. Die Ranger dort dürfen sich am Abend, wenn das Zentrum geschlossen hat, mit Nachtführungen von Touristen etwas dazu verdienen. Wir werden also nicht die einzigen sein, die in diesen Genuss kommen. Es wird sogar ziemlich voll werden auf den Plankenwegen durch den Dschungel. Nur Gudrun bleibt wie so oft in den nächsten Tagen im Resort.

Als allererstes werden wir davor gewarnt, die Geländer der Plankenwege zu berühren. In den Holzritzen sitzen Skorpione versteckt, die auf Beute lauern, aber auch kleine Raupen können gefährlich werden und einen schmerzhaften Juckreiz verursachen. Beide Tiere werden uns auch gezeigt. Die Ausbeute ist nicht besonders heute, aber da steckt man ja nicht drin. Als Tier würde ich mich auch woanders aufhalten als direkt an diesem Weg, der so viel begangen wird.

Wir kommen zu einem Gebäude und plötzlich bedeuten Tom und der Ranger uns ganz still zu sein. Als wir um die Ecke treten, traue ich meinen Augen kaum. Auf einem kleinen Vordach aus Beton liegt ein junger Orang Utan und schläft! Sofort toben in mir wieder die Emotionen. Der Ranger führt uns eine kleine Treppe hinauf zu einer Anhöhe von der aus wir einen besseren und sichereren Blick auf den Affen haben.

Während die anderen auf der Treppe noch eine Schnecke bewundern, kann ich nur noch an den Orang Utan denken. Ich sehe es nur durch einen Tränenschleier und schniefe vor mich hin. Ich kann mich gar nicht beruhigen und bin froh, dass keiner Fragen stellt.

Nach ein paar Minuten ziehen wir uns zurück und gehen in Richtung Ausgang. Es wartet eine weitere Überraschung.

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Darüber hinaus liefert der branchen- und lieferstufenübergreifende Erfahrungsaustausch wertvolle Impulse für die zielgerichtete Kommunikation der Palmölproblematik in unserem Kerngeschäft.

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Seit kauft Beiersdorf eine dem Jahresverbrauch entsprechende Anzahl von Zertifikaten über die Plattform Greenpalm und unterstützt damit die Produktion von nachhaltig erzeugtem Palm- und Palmkernöl.

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